Diplomarbeit
Erfahrungen von Frauen mit Menstruationsbeschwerden, die an einem besonderen Bewegungsprogramm verbunden mit Gesprächen teilgenommen haben.
2. Gruppensitzung vom 14.01.1984
In dieser Sitzung hat Frau L. nicht gezeichnet: "Ich hätte etwas zeichnen können, aber es wäre dann nicht das gewesen. Ich weiß es nicht. Ich brauche da irgendwie länger, um mir das so bewußt zu machen. Ich brauche da mehr Ruhe. Ich hatte keine Lust, zu tun als ob. Ich fühle mich heute nicht unwohl. Ich finde es interessant, hier zu sein, aber ich 2) will einfach nichts sagen." (Anmerkung: Frau L. sieht ihre eigenen Bedürfnisse und kann sie ohne Ungeduld in der Gruppe artikulieren. Ich empfinde es als einen positiven Schritt zu sich selbst, daß sie sich Zeit nehmen möchte, daß sie sich bemüht zu sehen, an welchem individuellen Punkt ihrer Entwicklung sie gerade steht. )
3. Gruppensitzung vom 21.01. 1984
Frau L. zeichnete ein Bild, das ihre Menstruation darstellt. Sie beteiligte sich nicht am Gespräch. Ich empfinde ihre Darstellung als sehr intensiv. Meiner Meinung nach gibt sie einen Hinweis, wie schmerzhaft die Konfrontation mit der monatlichen Periode und ihren Begleiterscheinungen für Frau L. sein muß. Das Thema dieser Sitzung war die Auseinandersetzung mit der Menses. Offensichtlich war Frau L. noch nicht offen, ihre Sichtweise in die Gruppe zu tragen.
4. Gruppensitzung vom 28.01. 1984
Frau L. konnte nicht an der Sitzung teilnehmen, weil sie sich bei einem Autounfall eine leichte Verletzung zugezogen hatte.
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zurück: 1. Gruppensitzung vom 07.01.1984
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