Diplomarbeit

Erfahrungen von Frauen mit Menstruationsbeschwerden, die an einem besonderen Bewegungsprogramm verbunden mit Gesprächen teilgenommen haben.

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Tabelle 3: Körperliche Beschwerden, die zur Menstruationsstörung hinzukommen, Zusammenhang mit psychischer Befindlichkeit, Erwartung einer Besserung von Körper- und Menstruationsbeschwerden durch die Körperübungen und durch die Gespräche

Gruppen Experimental Kontroll Gesamt
  N = 14 % N = 16 % N = 30
Zusätzliche körperliche Beschwerden 10 71 14 88 24
Keine Beschwerden 4 29 2 12 6
Empfinden von Zusammenhang
körperlicher Beschwerden
mit psych. Verfassung
14 100 16 100 30
Erwartung einer Verbessung
durch die Körperübungen
11 79 14 88 25
Keine Erwartungen 3 21 2 12 5
Erwartung einer Verbesserung
durch das Gespräch
9 64 9 56 18
Keine Erwartung 5 36 7 44 12

Ergebnisse:

Die Mehrzahl der Frauen dieser Untersuchung fühlt sich zusätzlich zu ihrer Menstruationsstörung durch körperliche Beschwerden belastet. Eine Analyse der von den Frauen der Gesamt-Stichprobe genannten Beeinträchtigungen zeigt, daß es sich überwiegend um psychosomatische Beeinträchtigungen handelt. Ich möchte die sehr häufig genannten Beschwerden kurz erwähnen:

Störungen im Magen- Darmtrakt, Verspannungen von Nacken und Schultergürtel, Kreislaufstörungen, Akne, Allergien, Kopfschmerzen. Diese Beeinträchtig1lngen könnten z.T. auch mit der Menstruationsstörung sekundär zusammenhängen.

  • Alle Frauen sehen einen Zusammenhang zwischen ihren körperlichen Beschwerden und ihrer psychischen Verfassung.
  • Ca. zwei Drittel der Frauen erwartet eine Verbesserung ihrer körperlichen Beeinträchtigungen bei der Menstruation durch das Gespräch. Der Anteil der Frauen, die durch die Körperübungen eine Besserung ihrer Beeinträchtigungen erwartet, liegt etwas höher.
  • Sechs Frauen der Kontrollgruppe nehmen Medikamente, drei Frauen regelmäßig, davon eine Frau bei Bedarf Tranquilizer, drei Frauen nehmen Medikamente zur Zeit ihrer Menstruation. Es handelt sich um Schmerzmittel.

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